Von den Bayous in Galliano, Louisiana bis auf die Buehnen von Hollywood, Deutschland, Japan und Brasilien -- Chuck Plaisance begeistert seit ueber fuenf Jahrzehnten als Kuenstler sein Publikum mit einer Stimme, die ein Priester in Bremen einmal als die Stimme des "Mannes mit Testosteron in der Stimme" bezeichnete. Seine Reise vom schuechternen Cajun-Jungen zum international tourenden Frontmann ist eine Geschichte purer Leidenschaft, Ausdauer und unerschuetterlicher Liebe zur Musik.
Die Anfaenge am Bayou
Chucks musikalisches Erwachen kam frueh. Seine Mutter Ramona Comeaux Plaisance sang "Silent Night," waehrend sie ihn in den Schlaf wiegte -- eine Erinnerung, die bis heute die emotionale Tiefe seiner Auftritte praegt. Mit acht Jahren erwischte ihn sein Vater Raymond dabei, wie er sich aus Holzresten, Naegeln und Schnur eine Gitarre baute. Am naechsten Weihnachten, mit neun Jahren, schenkte Raymond ihm seine erste echte Gitarre mit Verstaerker und einem Johnny-Cash-Songbook. Dieses Geschenk veraenderte alles.
Mit elf sang Chuck im Kirchenchor. Mit zwoelf lud ihn Bassist Dennis Guidry ein, der neu gegruendeten Rockband Flyght in Galliano beizutreten. Von 1971 bis 1973 sammelte die Teenager-Band Erfahrung in den Clubs und Tanzlokalen von Sued-Louisiana. 1973 wurde Chuck der Frontmann von Halifax, einer theatralischen Classic-Rock-Band, die fuer die naechsten fuenf Jahre den Louisiana-Circuit bespielte -- in Venues wie dem Safari Club in Galliano, The Iron Horse in Thibodaux, Premiums in Larose und dem Bayou Playhouse in Lockport.

Hollywood und die grosse Buehne
1986 wagte Chuck den Sprung nach Hollywood. Er schrieb sich am Musicians Institute ein und wurde innerhalb von drei Monaten als Gesangslehrer engagiert. Aber die Buehne rief immer. In Los Angeles trat Chuck an legendaeren Orten auf, darunter die Clubs am Sunset Strip, die Hollywood Bowl, das John Anson Ford Theatre, das Greek Theatre und das Universal Amphitheatre.
An einem unvergesslichen Abend im Universal Amphitheatre sang Chuck ein Duett mit Diana Ross -- ein Moment, den Schauspieler Billy Huffsey bezeugte und der sich als einer der Hoehepunkte von Chucks Karriere in sein Gedaechtnis einbrannte.
Waehrend seiner Jahre in Hollywood leitete Chuck die MI Classic Rock Band "Hollywood Pro Series" von 1987 bis 2003 und trat dabei an der Seite erstklassiger Musiker auf: Tim Bogert (Vanilla Fudge, Rod Stewart, Beck/Bogert/Appice) am Bass, Doanne Perry (Jethro Tull) am Schlagzeug, Steve Dudas (Aerosmith, Ozzy Osbourne) an der Gitarre und Howard Laravea (Gary Puckett) an den Keyboards.
Das europaeische Kapitel
Chucks Umzug nach Deutschland eroeffnete ein voellig neues Kapitel. Seit 2009 tourt er intensiv mit den Go-Music "All Stars," einem Ensemble mit einigen der besten Musiker Europas. Die Premiere-Tour 2009 war ein Wirbelwind -- 11 Konzerte in 13 Tagen -- mit Chuck an Gesang und 12-saitiger Gitarre, Herb Quick (Ray Charles, Little Richard, The Scorpions) am Schlagzeug, Dennis Hormes (DJ Bobo, Rocky Horror Show) an der Gitarre und Martin Engelien am Bass.
Im Laufe der Jahre umfasste die Go-Music-Besetzung bemerkenswerte Mitstreiter: Gregor Hilden, Manni von Bohr, TM Stevens, Rickey Lawson, Leland Sklar, Victor Smolski und viele andere.

Frankfurter Musikmesse und darueber hinaus
Ueber dreizehn aufeinanderfolgende Jahre war Chuck der Featured Solo Artist auf der Agoura-Buehne der Frankfurter Musikmesse -- einer der groessten Musikfachmessen der Welt. 2007 war er Vorband fuer Mickey Mooney von Whitesnake und blieb 2008, 2009 und darueber hinaus als Hauptattraktion. Zudem trat er fuenf Tage lang als Featured Solo Artist auf der Frankfurter Buchmesse auf.
Sein deutscher Konzertkalender liest sich wie ein Tourtagebuch der besten Clubs und Festivals des Landes: Meisenfrei in Bremen, Festival Maritim in Vegesack, das Lions Club Old Timers Festival in Rheine, Jazz Keller in Muenster und Kempen, Der Bunte Vogel Blues Club in Muenster, Friedrich und Vitus in Bonn, Harley Davidson Warehouse in Muenster und Dutzende mehr. Die Presseresonanz war umfangreich, mit Titelgeschichten und Konzertkritiken von Rock am Rathaus bis zur Lengericher Zeitung.
Internationale Reichweite
Chucks Buehnenkarriere reicht weit ueber die USA und Deutschland hinaus. In Brasilien erlangte er Titelseiten-Berichterstattung unter der Schlagzeile "Chuck Sings Brasil." In Japan trat er an der Tokyo Music School auf. In Spanien spielte er fuenf Naechte auf Mallorca. Er ist am Talladega NASCAR Motor Raceway in Alabama aufgetreten, fuenf aufeinanderfolgende Naechte am Nuerburgring, und auf den Grand Turk Islands in der Dominikanischen Republik.

Die Chuck Plaisance Signature-Gitarre
2008 wurde Chucks Status als Kuenstler mit der Veroeffentlichung der Chuck Plaisance Signature Series Gitarre gewuerdigt -- eine 6-saitige und 12-saitige Akustik/Elektrik-Gitarre, von Chuck selbst entworfen und von Voggenreiter Verlag hergestellt. Die Gitarre wurde auf der Musikmesse 2008 vorgestellt und bleibt ein Zeugnis seiner Kunstfertigkeit.
Repertoire und eigene Musik
Chuck pflegt ein Repertoire von ueber 267 Songs aus Classic Rock, Blues, Beatles, Led Zeppelin, Pink Floyd, Deep Purple, Journey, Bon Jovi, Cream, David Bowie, Rod Stewart, Stevie Wonder, Guns N' Roses, Whitesnake, Elton John, James Taylor, Jeff Beck und vielen mehr. Neben Coverversionen ist Chuck auch Songwriter mit urheberrechtlich geschuetzten Eigenkompositionen wie "By a Half a Day," "El Matador," "We Got Money" und dem kompletten Album "In Search of the Shield."
Wie es in seiner Biografie heisst: "Aus dem Herzen heraus wird er zum Song und lebt die Geschichte." Das ist Chuck Plaisance auf der Buehne -- er fuehrt Musik nicht nur auf, er lebt sie.